8MärzFrauenkampftagNbg http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de Thu, 14 Mar 2019 10:15:04 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 8. März 2019! Raus zum Streik! Fotoreihe http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/03/11/8-maerz-2019-raus-zum-streik-fotoreihe/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/03/11/8-maerz-2019-raus-zum-streik-fotoreihe/#comments Mon, 11 Mar 2019 14:37:43 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/03/11/8-maerz-2019-raus-zum-streik-fotoreihe/ Unter dem Motto:FRAUEN* RAUS ZUM STREIK – INTERNATIONAL KÄMPEN! rief das 8.März-Bündnis Nürnberg am internationalen Frauen*kampftag zu einem Streik-Walk durch die Stadt auf! Rund 600 Menschen kamen zusammen, um gemeinsam gegen Partriachtat, Seximus und Ausbeuteung und zu demonstrieren!

Wir haben dieses Jahr unsere Proteste in den Kontext des bundesweiten Frauen*streiks gestellt! Mehr Infos dazu findet ihr hier:

https://frauenstreik.org/

Den ganzen Tag fanden weltweit schon Aktionen zum Frauen*Streik statt. Eindrücke aus Deutschland könnt ihr dazu hier sehen:

https://de-de.facebook.com/leftvision/videos/2034048486714330/

Und aus Nürnberg hier:

https://www.facebook.com/Feministischer-Streik-Nürnberg-264230307825977/

Haltet also die Augen und Ohren offen, informiert euch und beteiligt euch an den feministischen Kämpfen 2019 und darüber hinaus…

Den jeder Tag ist Frauen*kampftag!

Hier erst einmal ein paar Fotos aus Nürnberg:

Fronttranpi 2019

Seitlich 1

Balons

Klassenkampf

§218

sonnen Seite 2

a Threat again

im Regen

regen 2

fight

sexism

Tanz

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Frauen*-Power-Kampf-Tanz http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/02/19/frauen-power-kampf-tanz-die-8-maerz-party/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/02/19/frauen-power-kampf-tanz-die-8-maerz-party/#comments Tue, 19 Feb 2019 19:11:56 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/02/19/frauen-power-kampf-tanz-die-8-maerz-party/ Die 8. März Party
8. März 2019 ab 20:oo Uhr
feiern wir in der desi

Nach einem powervollen Streik-Walk tanzen wir weiter in die Desi. Dort erwarten uns mehrere DJanes mit ihren Beats, überraschende lila Einlagen und feministische Filme.
Es gibt vegetarisches und veganes Essen und Kinderbetreuung.

Lasst uns tanzen – lasst uns quatschen – lasst uns vernetzen!

Party nur für Frauen*

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8. März-Demo 2019 http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/02/19/8-maerz-demo-2019/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/02/19/8-maerz-demo-2019/#comments Tue, 19 Feb 2019 18:25:30 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2019/02/19/8-maerz-demo-2019/ 8. März 2019

Frauen* kämpfen international!
Heraus zum Frauen*-Streik!

Der 8. März als internationaler Frauen*kampftag steht weltweit für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, das Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein selbstbestimmtes Leben. Die Wurzeln des 8. März liegen in den Frauen*kämpfen Anfang des letzten Jahrhunderts. 1910 rief die Kommunistin Clara Zetkin dazu auf, jährlich einen internationalen Frauen*kampftag durchzuführen. Seitdem gehen jedes Jahr Millionen Frauen* weltweit auf die Straßen im Kampf gegen Patriarchat, Gewalt, Sexismus, Kapital und Herrschaft.
In Zeiten erstarkender reaktionärer Bewegungen, die bisherige Errungenschaften der feministischen Bewegung rückgängig zu machen drohen, scheint dieser Kampf wichtiger denn je. Auf der ganzen Welt schließen sich deshalb rund um den 8. März Frauen* und Queers zusammen, um gemeinsam zu streiken – denn trotz Frauen*wahlrecht und theoretischer Chancengleichheit in Beruf und Bildung in vielen Ländern sind es immer noch wir, die am stärksten von Ausbeutung und Unterdrückung betroffen sind.

Auch nach über 100 Jahren feministischer Bewegung sind wir von einer Befreiung aus patriarchalen Strukturen noch weit entfernt. Das können wir nur ändern, wenn wir uns unserer Stärke bewusst werden und uns gemeinsam wehren.
In Spanien legten letztes Jahr bereits Millionen von uns ihre Arbeit in Betrieb und Haushalt nieder, und in zahlreichen anderen Ländern erstarken die Streikbewegungen – auch in Deutschland.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und noch viel mehr!

Wir haben Grund zu streiken, weil Frauen* in der kapitalistischen Gesellschaft doppelt ausgebeutet werden: Durch Lohnarbeit und unbezahlte Reproduktionsarbeit. Obwohl heute viele Frauen* außer Haus arbeiten sind es weiterhin sie, die hauptsächlich die Haus-, Erziehungs-, und Pflegearbeiten erledigen. An der Arbeitsteilung in Familien und in Partnerschaften ändert sich nichts, wenn die Frauen* arbeiten gehen. In Deutschland wurde in den letzten Jahren ein riesiger Niedriglohnsektor geschaffen und prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen wurden ausgebaut.
Es sind vor allem Frauen*, die in Teilzeit arbeiten oder geringfügig beschäftigt sind. Ohne staatliche Unterstützung kommen etliche nicht aus. Die daraus resultierende Altersarmut ist bei vielen vorprogrammiert. Die herrschende Ungleichheit wird auch bezüglich der Reproduktionsarbeit deutlich. Egal ob im Privaten oder im Beruf – Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Kranken- und Altenpflege, Haushalt) wird nach wie vor großenteils von Frauen* erledigt. Dass diese für gleiche Arbeit genauso bezahlt werden wie ihre männlichen Kollegen, ist seit Jahrhunderten eine direkte Frage der Gerechtigkeit.
Denn es ist schlicht ungerecht, dass Frauen* für gleiche Arbeit im Schnitt immer noch 21 Prozent weniger verdienen als Männer*. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, das forderten bereits die Frauen*, die vor genau 100 Jahren das Wahlrecht für Frauen* durchgesetzt haben. Von echter Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ist Deutschland aber immer noch weit entfernt. Besonders Migrantinnen* und geflüchtete Frauen* sind von der zunehmenden Ausbeutung durch Lohnarbeit betroffen. Migrantinnen* haben oft keine andere Wahl, als in schlecht bezahlten und häufig illegalen Beschäftigungsverhältnissen zu arbeiten. Dies alles sind Formen der strukturellen patriarchalen Gewalt im kapitalistischen System, die wir Frauen* tagtäglich erfahren. Das kapitalistische System profitiert ungemein von der Rolle der Frauen* durch unbezahlte Erziehungs- und Haushaltsarbeit sowie den massiven Einsatz im Niedriglohnsektor und die Vermarktung des Körpers der Frau* als Ware. Wir sagen: Her mit gleichem Lohn für gleiche Arbeit!

Kampf gegen Gewalt, Sexismus und Rassismus – überall!

Wir haben Grund zu streiken, weil Frauen* tagtäglich in allen Bereichen ihres Lebens körperliche, sexuelle, psychische und ökonomische Gewalt erleben, als wäre es ein selbstverständlicher Akt.
Diese Gewalt findet großenteils im persönlichen Umfeld der Betroffenen statt. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen nicht um Einzeltaten, sondern um systematische patriarchale Gewalt. Morde, Vergewaltigungen oder Gewalt gegen Frauen* in der Familie, auf der Straße oder am Arbeitsplatz verschwinden statistisch und werden zum „Familiendrama mit tödlichem Ausgang“, „erweiterten Suizid“ oder „Eifersuchtsdrama“. Damit wird Gewalt an Frauen* als privates oder individuelles Problem gesehen.
Das schlimmste ist, dass das Thema in Deutschland jahrzehntelang regelrecht totgeschwiegen wurde, als gäbe es hier keine Gewalt an Frauen*. Eine „eingereiste“ Kultur der „Anderen“ wird hier als ursächlich für sexualisierte Gewalt ausgegeben. So wird Migrantinnen* und geflüchteten Frauen* oft die Rolle der unterdrückten Frau* zugeschrieben und Migranten und geflüchteten Männern* die Rolle des sexuell aufgeladenen, gewalttätigen Mannes*. Einerseits wird damit rassistische Hetze betrieben, auf der anderen Seite werden Asyl- und Ausländergesetze verschärft.
Weltweit werden LGBTIQ* aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität diskriminiert, verfolgt, geschlagen oder ermordet. Für viele ist das der Grund, weshalb sie eine ebenso gefährliche Flucht aus ihrem Herkunftsland auf sich nehmen.
Auch das Recht auf körperliche Selbstbestimmung von Frauen* ist nach wie vor weder gesetzlich noch praktisch gegeben, was die aktuelle Debatte um den Abtreibungsparagraphen 219 zeigt.
Seit Jahrtausenden sind Frauen* und Kinder in besonderem Maße Opfer der Kriege um Profit und Einfluss. Damals wie heute erleben Millionen Frauen* in Kriegen alle erdenklichen Formen der Gewalt und Unterdrückung. Massenvergewaltigung, Femizide und Versklavungen werden als Kriegswaffe genutzt, um Frauen* zu brechen und die ganze Gesellschaft anzugreifen. Tausende von Frauen* sind immer noch traumatisiert und mussten Kinder von Vergewaltigern alleine aufziehen. Sie sind gebrandmarkt und müssen in der Folge weitere Unterdrückung durch die Gesellschaft erleben.
Ermordungen von tausenden Frauen* im Nahen Osten werden durch Diktaturen wie die Türkei, Saudi Arabien und Katar gefördert. Es sind aber eben diese Staaten, die die engsten Bündnispartner unter anderem von Deutschland sind und mit denen europäische Konzerne enorme Profite durch Rüstungs- und Waffenexporte machen. Die Kriege, die die NATO-Staaten in den letzten Jahrzehnten im Nahen Osten geführt haben, haben die Situation für Frauen* massiv verschlechtert und reaktionäre, religiös-fanatische, faschistische Organisationen wie IS oder El Nusra stark gemacht.
Das kapitalistische imperialistische und patriarchale System dient einer Minderheit und hält Milliarden in Ausbeutung und Unterdrückung.

Gleiche politische und soziale Rechte für geflüchtete Frauen* und Migrantinnen*

Wir haben Grund zu streiken, weil geflüchtete Frauen* und Migrantinnen* ihre Heimat aus politischen, wirtschaftlichen oder aus Gründen der Gewalt verlassen müssen. Die Migrantinnen* und geflüchteten Frauen*, die unter das Ausländergesetz oder Asylgesetz fallen, leiden besonders unter den Problemen. Für viele der Frauen* ist die Bewilligung ihres Aufenthaltstitels an den ihres Mannes* gekoppelt. Wenn diese Frau* Gewalt in der Familie ausgesetzt ist, wagt sie es aus Angst, ihr Aufenthaltsrecht zu verlieren, nicht, den Mann* zu verlassen.
100 Jahre Frauen*wahlrecht in Deutschland gilt nur für Frauen* mit deutschem Pass, nicht für Frauen*, die ein halbes Leben in Deutschland leben, Steuern zahlen, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht den deutschen Pass haben. Rassistische Übergriffe sind für viele Frauen* in Deutschland Alltag geworden.
Die ungleiche Bezahlung am Arbeitsmarkt findet ihre stärkste Ungleichheit bei Migrantinnen* und geflüchteten Frauen*. Auch der Zugang zu Unterstützungsangeboten ist hier am schwierigsten. In Kombination erschweren Rassismus und Sexismus den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe, zu Bildung, zu ökonomischer Unabhängigkeit und zu politischer Mitbestimmung.
Auch die Gründe, die Frauen* und LGBTIQ* in die Flucht treiben, sind meistens patriarchalen Ursprungs. Unfassbarerweise werden solche Gründe meistens nicht in Asylverfahren anerkannt. Zudem wird auch für die Frauen*, die in Deutschland angekommen sind, fast nichts getan, um sie vor weiterer Gewalt zu schützen! In den Lagern sind vor allem alleinstehende Frauen* immer wieder patriarchaler Gewalt ausgesetzt. Dazu kommt die strukturelle Gewalt im Asylsystem sowie der alltägliche Rassismus auf der Straße.
Wir fordern: Politische und soziale Gleichberechtigung für Migrant*innen! Anerkennung der Fluchtgründe von Frauen* und LGBTIQ*! Abschiebungen stoppen! Bleiberecht für alle!

Der Streik muss weitergehen!

Die Geschichte der Frauen*unterdrückung hat uns gezeigt, dass sie in sämtlichen Religionen, Nationen und Klassen stattfindet.
Wir sind nicht mehr bereit, dieses Leben wie schicksalshaft hinzunehmen! Wir wollen selbst bestimmen, wie wir leben!

Deshalb rufen wir alle dazu auf, sich mit dem bundesweiten Frauen- und Queers-Streik in Deutschland sowie mit der internationalen Frauen*streikbewegung zu solidarisieren, sich dieser anzuschließen und feministische Themen auf die allgemeine Agenda zu setzen.
Bestreikt werden sollen nicht nur die Lohnarbeit und nicht nur die unzähligen unbezahlten Tätigkeiten, die Frauen* jeden Tag ungesehen und weitestgehend ohne Anerkennung verrichten.
Bestreikt werden sollen alle Anforderungen, Erwartungen und Zuschreibungen, die uns erzählen wollen, wie wir als Frau* zu sein und zu leben haben. Bestreikt werden soll ein stereotypes Geschlechterbild, welches Menschen in die Unsichtbarkeit drängt, wenn sie nicht der heterosexuellen oder der zweigeschlechtlichen Norm entsprechen.
Bestreikt werden sollen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die Frauen* auf der ganzen Welt in unsicheren und gewaltvollen Situationen festhalten.
Bestreikt werden soll eine lange Liste, die mit den hier erwähnten Themen bei Weitem nicht zu Ende ist.
Wir rufen deshalb auch dazu auf, sich zusammen mit dem 8. März-Bündnis und dem Komitee für einen Frauen- und Queers-Streik in Nürnberg für eine Weiterführung des Streiks im Jahr 2020 vorzubereiten.

Unser Streikwalk, die Demonstration am 8. März 2019 um 15:30 Uhr am Weißen Turm wird nur der Anfang sein!

Her mit dem ganzen Leben!
Hoch die internationale Frauen*solidarität!
Für eine befreite Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung!

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Veranstaltung zum 25. November http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/11/02/veranstaltung-zum-25-november/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/11/02/veranstaltung-zum-25-november/#comments Fri, 02 Nov 2018 22:45:33 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/11/02/veranstaltung-zum-25-november/ 27.11.2018 ||| 19:30 Uhr ||| Desi ||| Brückenstr.23

Gewalt gegen Frauen* – patriarchale Strukturbedingungen und Instrumentalisierung in rassistischen Argumentationen der Neuen Rechten

Am 25.11. ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen*. In diesem Kontext lädt das 8. März-Bündnis Nürnberg zu einem Themenabend mit zwei Vorträgen und Diskussion.

Gewalt gegen Frauen* hat unterschiedliche Formen und kann jede Frau* betreffen.
Obwohl sehr viele Frauen* Gewalt erfahren, werden ihnen ihre Perspektiven oftmals durch Gesetzgebung, Gerichte und Polizei abgesprochen. Hinzu kommen sexistische und rassistische Stereotype, die das Bild von Gewalt ausübenden und Betroffenen in der öffentlichen Wahrnehmung maßgeblich beeinflussen.

Wir wollen nach strukturellen Ursachen von Gewalt gegen Frauen* fragen und offen legen, wie die Neue Rechte Gewalt gegen Frauen* in rassistischen Argumentationen instrumentalisiert.

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Tag gegen Gewalt an Frauen* http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/11/02/internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/11/02/internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen/#comments Fri, 02 Nov 2018 22:40:53 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/11/02/internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen/ Beteiligt Euch an der Kundgebung… am 24.11.2018 ab 14 Uhr
am Weißen Turm in Nürnberg

25. November

Gewalt gegen Frauen* und Mädchen ist „alltäglich“ und „normal“ auf der ganzen Welt
- auch in Deutschland!

In Deutschland hat jede dritte Frau* im Alter zwischen 15 und 65 Jahren Erfahrungen mit sexueller, psychischer oder körperlicher Gewalt gemacht. Hinzu kommt Gewalt in politischer Form oder auch strukturelle Gewalt (geringere Löhne, Renten, etc.). Gewalt als ein Mittel der Machtausübung wird in Kriegen und auf der Flucht eingesetzt, besonders geflüchtete Frauen* sind davon betroffen!
Gewalt gegen Frauen* und Mädchen wird nicht von „außen“ importiert. Nicht Flüchtlinge bringen diese Gewalt nach Deutschland. Sie war schon vorher da. Die Frauenhäuser in den 70er Jahren gründeten sich als Reaktion auf diese Gewalt. In der Berichterstattung über sexualisierte Gewalt wird jedoch immer wieder das Bild vom fremden männlichen Täter und vom weiblichen weißen Opfer heraufbeschworen (Bsp. Kölner Silvesternacht 2015/16). Reaktionäre Parteien und PolitikerInnen betreiben unter dem Deckmantel Frauenrechte verteidigen zu wollen rassistische Hetze gegen MigrantInnen. Wenn es diesem Bild nicht dient, wird sexuelle Gewalt verharmlost. Aus feministischer Sicht ist Gewalt gegen Frauen und Mädchen immer zu bekämpfen, egal von wem sie ausgeübt wird. Feminismus bleibt antirassistisch!
Gleichzeitig schränken reaktionäre Kräfte die Selbstbestimmungsrechte von Frauen* weiter ein, in dem sie bspw. Abtreibung und FrauenärztInnen, die darüber informieren, kriminalisieren. Die Aussage des Papstes, Abtreibung sei Auftragsmord, ist Gewalt gegen Frauen!
Aber wir Frauen* sind weder Auftragskillerinnen noch Opfer. Überall auf der Welt wehren wir uns gemeinsam gegen Gewalt! Wir schweigen nicht, wir haben keine Angst!
Komm und mach mit im aktiven Widerstand gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen!

InternationalerTag gegen Gewalt an Frauen*:
Der internationale Tag erinnert an die Ermordung von drei Widerstandskämpferinnen 1960 in der Dominikanischen Republik. Die drei Schwestern Mirabal, die auch „Schmetterlinge“ genannt wurden, kämpften gegen die Diktatur von Rafael Trujillo. Frauen* in Lateinamerika und der Karibik schlugen 1981 den Todestag der drei Schwestern als Gedenktag gegen Gewalt an Frauen* vor. Im Jahr1999 erklärte die UNO den Tag offiziell als Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen*.

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Solidarität http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/10/28/solidaritaet-2/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/10/28/solidaritaet-2/#comments Sun, 28 Oct 2018 22:39:58 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/10/28/solidaritaet-2/ mit den Aktivist*innen vom 31. Mai 2017

Am 21.9. sollte der Prozess gegen zwei Aktivistinnen vom 31.Mai stattfinden. Kurzfristig wurde der Prozess abgesagt, weil der Verteidigung keine vollständige Akteneinsicht gewährt wurde. Nichts desto trotz waren am Morgen über 80 Menschen gekommen, um ihre Solidarität mit den AktivistInnen zu zeigen. Auch ein Team von CiTyVee war vor Ort und hat Eindrücke in einem Video festgehalten.
Schaut mal rein!

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Solidarität http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/09/15/solidaritaet/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/09/15/solidaritaet/#comments Sat, 15 Sep 2018 18:07:50 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/09/15/solidaritaet/ mit den Aktivist*innen vom 31.Mai 2017

antira

An diesem Tag stellten sich mehrere hundert Menschen vor dem Berufschulzentrum am Berliner Platz entschlossen und solidarisch der versuchten Abschiebung des Berufsschülers Asif N. entgegen.

Am 21. September findet erneut ein Prozess gegen zwei Aktivist*innen am Amtsgericht Nürnberg statt. Seit Jahren engagieren sich beide auch im 8. März-Bündnis. Sie kämpfen mit uns gegen patriarchale Unterdrückung und setzen sich für Emanzipation und Feminismus ein. Nun stehen beide im Zusammenhang mit ihrer Teilnahme an den Protesten des 31. Mai 2017 vor Gericht.
Wir rufen zur solidarischen Prozessbegleitung am 21. September 2018 im Nürnberger Amtsgericht auf!

mehr Infos über den 31.Mai 2017 und Updates

Solitreffpunkt: 21.09.2018 um 8:15 Uhr
vor dem Amtsgericht Nürnberg, Fürtherstr. 110, Nürnberg

Asif sollte nach Afghanistan abgeschoben werden, einem Land in dem seit Jahrzehnten Krieg herrscht. Kurz vor dem Abschiebeversuch kamen erneut 150 Menschen bei einen Bombenanschlag ums Leben. Den Versuch sein Leben zu schützen beantwortete die Polizei mit einem gewalttätigen Einsatz , bei dem zahlreiche Teilnehmer*innen des Protestes verletzt wurden. Das Ereignis löste ein mediales Echo aus und hinterließ zunächst Fassungslosigkeit über das Ausmaß der Polizeigewalt. Von Seiten der Polizei und des Innenministeriums jedoch folgte eine Kriminalisierung der Proteste, welche die Courage der Aktivist*innen zu diffamieren versuchte. Zahlreiche Prozesse fanden bereits statt, bei allen kam es zu Verurteilungen mit absurd hohen Strafen. Wir finden jedoch, dass ihr antirassistisches Engagement an diesem Tag unerlässlich war. Gerade als Feminist*innen sehen wir uns aktuell besonders in der Verantwortung ganz klar antirassistische Position zu beziehen.

Der rechte Vormarsch der letzten Jahren hat hier und in Europa in den unterschiedlichsten Teilen der Gesellschaft seine Spuren hinterlassen. Die kläglichen Reste des seit 1993 nur noch dürftigen Asylrechts sind seit 2015 bis zur faktischen Nicht-Existenz ausgehöhlt worden. Neben etlichen weiteren rassistischen und repressiven Gesetzesänderungen, welche dieses Jahr in dem neuen Polizeiaufgabengesetz gipfelten, wird eine rechte Hetze auf medialer und gesellschaftlicher Ebene betrieben. Oftmals unter dem Deckmantel eines bürgerlichen Anstrichs konnten rechtsradikale Organisationen und Parteien ihre Werte in die gesellschaftliche Norm rücken. Hierbei wird nicht einmal davor zurückgeschreckt sich scheinbar emanzipatorischer Ideen zu bedienen, um sie für die eigenen Interessen zu instrumentalisieren. So geschehen etwa in den Reaktionen auf die Kölner Silvester-Nacht 2015. Nach den schwerwiegenden Vorkommnissen in dieser Nacht, wurde unter vermeintlich feministischen Bestrebungen eine Welle der rassistischen Hetze losgetreten, welche bis heute anhält. Die durch diesen Vorfall ausgelöste Debatte über sexistische Gewalt wurde meist von der Vorstellung dominiert, dass das Problem ein von außen nach Europa gebrachtes sei. Die Täter wurden zu nordafrikanischen Männern gemacht und die Opfer zu deutschen Frauen. Ob unter den Betroffenen vielleicht auch migrantische Frauen* waren, schien für die öffentliche Wahrnehmung nicht relevant zu sein. Genauso wenig, die Tatsache, dass diese patriarchale Form der sexistischen Gewalt schon immer Teil der deutschen, so wie jeder anderen patriarchalen Gesellschaft war und seit jeher leider Teil einer jeden Massenveranstaltung.

Seit Köln wurden aus dem rechtsradikalen Raum immer wieder Vorfälle sexualisierter Gewalt für rassistische Hetze missbraucht. Aktuell lässt sich dies bei den Neonaziausschreitungen in Chemnitz beobachten. Bereits wenige Stunden nach bekannt werden des gewaltsamen Todes des Daniel H., wurde ein Gerücht im Netz verbreitet um die Situation weiter an zu stacheln. Demnach soll Daniel H. vor seinem gewaltsamen Tod versucht haben zwei Frauen* in seiner Begleitung vor dem übergriffigen Verhalten der Tatverdächtigen zu schützen. Sowohl Polizei, Landesregierung als auch eine*r der Zeug*innen, welche angeblich dem Übergriff ausgesetzt war, konnten diese Behauptung als Falschmeldung entlarven.

Das heraufbeschworene Bild vom fremden männlichen Täter sowie vom weiblichen weißen bzw. einheimischen Opfer ist kein Neues. Diesem wurde sich bereits zu Kolonialzeiten neben vielen anderen rassistischen Bildern vielfach bedient, um patriarchale Eigentumsverhältnisse zu schützen und die Kolonialherrschaft zu legitimieren. Auch heute spielt hierbei die Aufrechterhaltung von Eigentums-, bzw. Machtverhältnissen eine Rolle. Denn hier wird ganz klar differenziert zwischen der sexistischen Gewalt von „außen“ und derjenigen, welche von Weißen bzw. Deutschen begangen wird, oft in den eigenen vier Wänden. Somit geht es letztlich nur darum den eigenen patriarchalen Machtanspruch gegenüber den Fremden zu sichern, anstatt tatsächlich Sexismus zu bekämpfen.

Aus feministischer Sicht ist Sexismus immer zu bekämpfen, egal von wem begangen, getragen oder reproduziert. Eine Kulturalisierung von Sexismus trägt nur dazu bei diesen zu relativieren und sexistische sowie rassistische Ausgrenzung zu stärken. Es ist unerlässlich, dass wir uns als Feminist*innen ganz klar antirassistisch positionieren und uns solidarisch mit allen Betroffenen von patriarchaler und auch rassistischer Gewalt zeigen. Und somit auch mit denjenigen unter uns, welche sich gesellschaftlichem und staatlichem Rassismus aktiv entgegen stellen und daher einer massiven Kriminalisierung ausgesetzt sind.

Daher rufen wir zur solidarischen Prozessbegleitung am 21. September 2018 im Nürnberger Amtsgericht auf!
Lassen wir sie nicht allein! Zeigen wir uns solidarisch!

Feminismus bleibt antirassistisch!
Weg mit dem Polizeiaufgabengesetz!
Weg mit den reaktionären Flüchtlingsgesetzen!

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http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/09/15/solidaritaet/feed/
”Women* Breaking Borders” – Kundgebung http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-kundgebung-vorm-bamf/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-kundgebung-vorm-bamf/#comments Fri, 20 Jul 2018 17:21:06 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-kundgebung-vorm-bamf/ Freitag 27. Juli 2018 um 10:30 Uhr

vor dem BAMF – Frankenstr. 210 – Nürnberg

Auf der diesjährigen Sommerbustour von Women* in Exile ist auch wieder ein Stop in Nürnberg geplant. Wir freuen uns vom 25.7.2018 bis 27.7.2018 Teil der Tour zu sein und gemeinsam Grenzen zu überwinden. Am Freitag den 27. Juli 2018 werden wir ab 10:30 Uhr vor dem BAMF gegen die einseitige Schließung von Grenzen, gegen die Etablierung der „Festung Europa“, gegen (deutsche) Waffenexporte und gegen die menschenfeindliche Asylpolitik der Bundesregierung demonstrieren.

Kommt und beteiligt euch an der Kundgebung!

Gegen Abschiebungen!
Gegen die Kriminalisierung von Flüchtlingen und Menschen, die sich gegen die menschenfeindliche Asylpolitik einsetzen.

Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!

Mehr Infos zu Women* in Exile findet ihr hier oder auf facebook.

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women* breaking borders II http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-ii/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-ii/#comments Fri, 20 Jul 2018 15:37:22 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-ii/ Bundesweite Sommer Tour

frauen* flucht

Women in Exile and Friends wollen diesen Sommer mit dem Thema ”Women* Breaking Borders” weiter machen.
Sie möchten ab dem 23. Juli 2018 zwei Wochen lang gemeinsam in Solidarität in verschiedene Städte fahren, besonders nach Bayern, um unsere Missbilligung der Politik Seehofers, des neuen “Innen- und Heimatministers” auszudrücken. Des Politikers, der seit Jahren für immer restriktivere Asylgesetze und Lagerunterbringung verantwortlich ist. In seinen neuen “Ankerzentren” (“Ankufts-und Rückführungszentren”), die als Vorbild gelten sollen, werden Geflüchtete vollkommen von der deutschen Gesellschaft und jeglicher Hilfe abgeschnitten: Keine Rechtsberatung, keine Besuche, keine Deutschkurse, keine Arbeit, keine Schule für die Kinder. Denn so ist es einfacher, sie wieder abzuschieben – ohne Widerstand oder Sicherheit, voller Verzweiflung.
Seehofer möchte dieses Vorbild von quasi-Haftanstalt nun deutschlandweit exportieren, wobei die aktuelle Lage schon schlimm genug ist, ohne die “radikalen Vorschläge” der AfD mitzubedenken.
Das Ziel von Women in Exile war es immer und ist es nun wieder, Flüchtlingen, die sich als Fauen* identifizieren, darin zu bestärken, aufzustehen und für ihre Rechte als Frauen*, die in dieser Gesellschaft leben, zu kämpfen.

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http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-ii/feed/
MIT UNS GEMEINSAM http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/05/mit-uns-gemeinsam/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/05/mit-uns-gemeinsam/#comments Thu, 05 Jul 2018 19:32:36 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/05/mit-uns-gemeinsam/ AUF DIE STRASSE GEGEN WOHNUNGSNOT UND ARMUT

„Mieten runter, Einkommen rauf!“ – DEMO
am 14. Juli um 13:30 Uhr am Rathaus Nürnberg
(Höhe Sebalduskirche)

Armut ist weiblich – Wohnungsnot auch!
Seit ein paar Jahren macht ein Problem den alltäglichen Kampf der Frauen* noch erdrückender: die Wohnungskrise. Die Ware Wohnraum ist bei InvestorInnen heiß begehrt, weil über die Mieten hohe Rendite abzugreifen sind – ein attraktives Geschäft mit dem lebenswichtigem Gut, auf das wir alle angewiesen sind. Möglich ist das, da die herrschende Wohnungsmarktpolitik nur an Profitinteressen orientiert ist und nicht am tatsächlichen gesellschaftlichen Bedarf. Überteuerte Mieten und kaum bezahlbarer Wohnraum sind für Frauen*, deren Anteil im Niedriglohnsektor überdurchschnittlich ist, noch problematischer als für viele Männer.

Die starke Konkurrenz um den wenig vorhandenen bezahlbaren Wohnraum macht es für vor allem für alleinerziehende Frauen* mit Kindern, die oft auch noch abhängig vom Jobcenter sind, enorm schwer eine Wohnung zu finden.
Geflüchtete Frauen* sind durch Wohnsitzauflagen und Wohnpflicht gezwungen, in Lagern oder Heimen zu leben. Wenn sie eine Befreiung dieser Wohnpflicht erhalten, ist es für die meisten von Ihnen unter den herrschenden Bedingungen (zu wenig bezahlbarer Wohnraum, starke Konkurrenz und weiter zunehmender Rassismus) fast unmöglich eine Wohnung zu finden.
Die Wohnungssituation verstärkt für viele Frauen* die Abhängigkeit von ihrem Partner: Viele bleiben in gewalttätigen Beziehungen, weil sie mit kleinem Einkommen oder Sozialleistungen auf dem freien Wohnungsmarkt keinerlei Chance haben. Auch Frauen*häuser, die von Gewalt betroffenen Frauen* Schutz bieten sollen, sind immer mehr von der kapitalistisch produzierten Wohnungskrise betroffen. Frauen*häuser in der BRD müssen im Schnitt jede zweite Frau abweisen weil, sie voll belegt sind. Voll belegt sind sie unter anderem, weil die Bewohnerinnen keine Wohnungen finden und somit immer länger in den Schutzunterkünften bleiben müssen. Eigentlich handelt es sich um eine akute Notunterbringung. Aber durch die akute Wohnungskrise können viele nicht ausziehen und nicht wenige bringt diese Situation so zum Verzweifeln, dass sie resigniert den Weg zurück in die alte gewalttätige Beziehung antreten, bevor sie und die Kinder auf der Straße sitzen.
Wir Frauen* können uns den Kapitalismus und seine Wohnungsnot nicht mehr leisten!
Deshalb müssen wir zusammen raus auf die Straße und zeigen, dass wir genug haben von Armut und Wohnungsnot.

Komm mit uns auf die Demo!

am 14. Juli um 13:30 Uhr am Rathaus Nürnberg (Höhe Sebalduskirche)

mietenwahnsinn einkommen wohnen nürnberg

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