8MärzFrauenkampftagNbg http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de Fri, 20 Jul 2018 19:25:34 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en ”Women* Breaking Borders” – Kundgebung http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-kundgebung-vorm-bamf/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-kundgebung-vorm-bamf/#comments Fri, 20 Jul 2018 17:21:06 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-kundgebung-vorm-bamf/ Freitag 27. Juli 2018 um 10:30 Uhr

vor dem BAMF – Frankenstr. 210 – Nürnberg

Auf der diesjährigen Sommerbustour von Women* in Exile ist auch wieder ein Stop in Nürnberg geplant. Wir freuen uns vom 25.7.2018 bis 27.7.2018 Teil der Tour zu sein und gemeinsam Grenzen zu überwinden. Am Freitag den 27. Juli 2018 werden wir ab 10:30 Uhr vor dem BAMF gegen die einseitige Schließung von Grenzen, gegen die Etablierung der „Festung Europa“, gegen (deutsche) Waffenexporte und gegen die menschenfeindliche Asylpolitik der Bundesregierung demonstrieren.

Kommt und beteiligt euch an der Kundgebung!

Gegen Abschiebungen!
Gegen die Kriminalisierung von Flüchtlingen und Menschen, die sich gegen die menschenfeindliche Asylpolitik einsetzen.

Kein Mensch ist illegal – Bleiberecht überall!

Mehr Infos zu Women* in Exile findet ihr hier hier oder auf facebook.

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women* breaking borders II http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-ii/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-ii/#comments Fri, 20 Jul 2018 15:37:22 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/20/women-breaking-borders-ii/ Bundesweite Sommer Tour

frauen* flucht

Women in Exile and Friends wollen diesen Sommer mit dem Thema ”Women* Breaking Borders” weiter machen.
Sie möchten ab dem 23. Juli 2018 zwei Wochen lang gemeinsam in Solidarität in verschiedene Städte fahren, besonders nach Bayern, um unsere Missbilligung der Politik Seehofers, des neuen “Innen- und Heimatministers” auszudrücken. Des Politikers, der seit Jahren für immer restriktivere Asylgesetze und Lagerunterbringung verantwortlich ist. In seinen neuen “Ankerzentren” (“Ankufts-und Rückführungszentren”), die als Vorbild gelten sollen, werden Geflüchtete vollkommen von der deutschen Gesellschaft und jeglicher Hilfe abgeschnitten: Keine Rechtsberatung, keine Besuche, keine Deutschkurse, keine Arbeit, keine Schule für die Kinder. Denn so ist es einfacher, sie wieder abzuschieben – ohne Widerstand oder Sicherheit, voller Verzweiflung.
Seehofer möchte dieses Vorbild von quasi-Haftanstalt nun deutschlandweit exportieren, wobei die aktuelle Lage schon schlimm genug ist, ohne die “radikalen Vorschläge” der AfD mitzubedenken.
Das Ziel von Women in Exile war es immer und ist es nun wieder, Flüchtlingen, die sich als Fauen* identifizieren, darin zu bestärken, aufzustehen und für ihre Rechte als Frauen*, die in dieser Gesellschaft leben, zu kämpfen.

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MIT UNS GEMEINSAM http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/05/mit-uns-gemeinsam/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/05/mit-uns-gemeinsam/#comments Thu, 05 Jul 2018 19:32:36 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/07/05/mit-uns-gemeinsam/ AUF DIE STRASSE GEGEN WOHNUNGSNOT UND ARMUT

„Mieten runter, Einkommen rauf!“ – DEMO
am 14. Juli um 13:30 Uhr am Rathaus Nürnberg
(Höhe Sebalduskirche)

Armut ist weiblich – Wohnungsnot auch!
Seit ein paar Jahren macht ein Problem den alltäglichen Kampf der Frauen* noch erdrückender: die Wohnungskrise. Die Ware Wohnraum ist bei InvestorInnen heiß begehrt, weil über die Mieten hohe Rendite abzugreifen sind – ein attraktives Geschäft mit dem lebenswichtigem Gut, auf das wir alle angewiesen sind. Möglich ist das, da die herrschende Wohnungsmarktpolitik nur an Profitinteressen orientiert ist und nicht am tatsächlichen gesellschaftlichen Bedarf. Überteuerte Mieten und kaum bezahlbarer Wohnraum sind für Frauen*, deren Anteil im Niedriglohnsektor überdurchschnittlich ist, noch problematischer als für viele Männer.

Die starke Konkurrenz um den wenig vorhandenen bezahlbaren Wohnraum macht es für vor allem für alleinerziehende Frauen* mit Kindern, die oft auch noch abhängig vom Jobcenter sind, enorm schwer eine Wohnung zu finden.
Geflüchtete Frauen* sind durch Wohnsitzauflagen und Wohnpflicht gezwungen, in Lagern oder Heimen zu leben. Wenn sie eine Befreiung dieser Wohnpflicht erhalten, ist es für die meisten von Ihnen unter den herrschenden Bedingungen (zu wenig bezahlbarer Wohnraum, starke Konkurrenz und weiter zunehmender Rassismus) fast unmöglich eine Wohnung zu finden.
Die Wohnungssituation verstärkt für viele Frauen* die Abhängigkeit von ihrem Partner: Viele bleiben in gewalttätigen Beziehungen, weil sie mit kleinem Einkommen oder Sozialleistungen auf dem freien Wohnungsmarkt keinerlei Chance haben. Auch Frauen*häuser, die von Gewalt betroffenen Frauen* Schutz bieten sollen, sind immer mehr von der kapitalistisch produzierten Wohnungskrise betroffen. Frauen*häuser in der BRD müssen im Schnitt jede zweite Frau abweisen weil, sie voll belegt sind. Voll belegt sind sie unter anderem, weil die Bewohnerinnen keine Wohnungen finden und somit immer länger in den Schutzunterkünften bleiben müssen. Eigentlich handelt es sich um eine akute Notunterbringung. Aber durch die akute Wohnungskrise können viele nicht ausziehen und nicht wenige bringt diese Situation so zum Verzweifeln, dass sie resigniert den Weg zurück in die alte gewalttätige Beziehung antreten, bevor sie und die Kinder auf der Straße sitzen.
Wir Frauen* können uns den Kapitalismus und seine Wohnungsnot nicht mehr leisten!
Deshalb müssen wir zusammen raus auf die Straße und zeigen, dass wir genug haben von Armut und Wohnungsnot.

Komm mit uns auf die Demo!

am 14. Juli um 13:30 Uhr am Rathaus Nürnberg (Höhe Sebalduskirche)

mietenwahnsinn einkommen wohnen nürnberg

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MACH MIT BEIM 8.-MÄRZ-BÜNDNIS http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/05/07/mach-mit/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/05/07/mach-mit/#comments Mon, 07 May 2018 18:54:14 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/05/07/mach-mit/ 10.05.18 | 12 Uhr | Dialog der Kulturen

Brunch für alle interssierten Frauen*

Lerne uns und die Arbeit des 8.-März-Bündnisses kennen
und mach mit!

10. Mai ab 12Uhr:
Kennenlernbrunch im Dialog der Kulturen, Fürtherstr. 40 A, U-Bahn Gostenhof

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http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/05/07/mach-mit/feed/
Nicht nur am 8. März ist Internationaler Frauenkampftag! http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/03/24/nicht-nur-am-8-maerz-ist-internationaler-frauenkampftag/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/03/24/nicht-nur-am-8-maerz-ist-internationaler-frauenkampftag/#comments Sat, 24 Mar 2018 08:12:05 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/03/24/nicht-nur-am-8-maerz-ist-internationaler-frauenkampftag/ „Frauen die kämpfen sind Frauen die Leben“ unter dem Motto fanden dieses
Jahr Aktionen rund um den 8.März in Nürnberg statt. Am Frauenkampftag
selbst, trafen sich etwa 80 Frauen* zum sogenannten Action-Walk.

Am folgenden Samstag lud das 8.März-Bündnis dann zur Demonstration mit
einem Frauen*block ein, in dem alle Anwesenden ihren feministischen
Forderungen Ausdruck verleihen konnten. Dem Aufruf folgten ca. 300-350
Menschen.

Wir haben hier ein kleines Interview und Eindrücke von den Tagen zusammengestellt:
Hier gehts zum Video..

oder einfach:
https://youtu.be/gANR7kP8ZhQ

Außerdem eine längeres Interview mit einigem Input zu dem Actionwalk:

Hier gehts zum Interview..

oder einfach
https://youtu.be/f_d-O_FF2sA

Und außerdem ist dieses Video bei CiTyVee von Laut tv aufgetaucht :

Hier gehts zum Interview..„>Hier gehts zum Interview..
https://www.youtube.com/watch?v=74z_cNXHZqY

Orte des Protestes waren das AfD-Büro am Willy-Brandt-Platz um Position gegen
deren antifeministische und konservative bis offen neonazistische
Politik zu beziehen.Vor dem Wohnungsamt der Stadt Nürnberg wurde sowohl
auf die spezifischen Auswirkungen der Wohnungsnot auf Frauen, als auch
auf die desaströse Situation und Platznot in Frauenhäusern aufmerksam
gemacht.Vor dem Gewerkschaftshaus prangerten die Aktivist*innen die
Ausbeutung von Frauen in Billiglohn- und prekären
Beschäftigungsverhältnissen an.
Die gesamten Aktivitäten wurden zu Beginn von der Polizei gestört, mit
der Begründung der Action-Walk sein nicht angemeldet, obwohl laut
Ordnungsamt die Anmeldung nicht nötig war.

Am folgenden Samstag lud das 8.März-Bündnis dann zur Demonstration mit
einem Frauen*block ein, in dem alle Anwesenden ihren feministischen
Forderungen Ausdruck verleihen konnten. Dem Aufruf folgten ca. 300-350
Menschen. Auch Kurdinnen und Kurden, die zuvor gegen die Angriffe der
Türkei auf die nordsyrische Stadt Afrin demonstrierten schlossen sich
der Demo an. In der, mehrheitlich von Kurd*innen bewohnten Region Rojava
im Norden von Syrien wird versucht eine Gesellschaft aufzubauen, deren
Grundlagen die Befreiung der Frauen darstellt. Die Türkei versucht dies
mit massiven Angriffen auf Selbstverwaltungsstrukturen zu verhindern.

Die lautstarke und bunte Frauen*demo zog durch die Fußgängerzone über
den Bahnhof, am AfD-Parteibüro vorbei zurück in die Innenstadt und
positionierte sich eindrucksvoll gegen patriarchale Machtstrukturen und
Sexismus in der Gesellschaft.

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http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/03/24/nicht-nur-am-8-maerz-ist-internationaler-frauenkampftag/feed/
Aufruf zum 8. März 2018 http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/02/11/8-maerz-2018/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/02/11/8-maerz-2018/#comments Sun, 11 Feb 2018 15:14:16 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/02/11/8-maerz-2018/ 08.03.18 | 16 Uhr | ZOB | Actionwalk
10.03.18 | 14 Uhr | Weißer Turm | Demo

Der 8. März, der internationale Frauen*kampftag, steht weltweit als symbolischer Tag für die Gleichstellung von Frauen* und für den Kampf gegen patriarchale Unterdrückung, Ausbeutung und ungleiche Behandlung.
Im Jahr 1910 rief die Kommunistin und Frauen*rechtlerin Clara Zetkin dazu auf, jährlich einen internationalen Frauen*kampftag durchzuführen. Weltweit gehen Millionen Menschen jedes Jahr auf die Straße im Kampf gegen Patriarchat, Kapitalismus und Imperialismus.

Wir fordern, endgültig Schluss zu machen mit struktureller Unterdrückung und sexualisierter Gewalt. Schluss zu machen mit ökonomischer Ausbeutung und patriarchalen Rollenbildern. Wir kämpfen für eine Welt, in der alle Menschen frei über ihr Leben, ihre Arbeit und ihren Körper entscheiden können.

Doch der Kampf um die Befreiung der Frau* steht nicht nur am 8. März, nicht nur an einem Tag im Jahr auf der Tagesordnung. Der Kampf um die Befreiung aller Frauen* ist ein alltäglicher, egal ob in der Arbeit, zu Hause oder im gesellschaftlichen Zusammenleben.
Frauen* sind ständig offener und verdeckter Gewalt ausgesetzt, vom Alltagssexismus über sexuelle Belästigung bis hin zu sexualisierter oder häuslicher Gewalt. Häufig findet diese Gewalt verdeckt und unsichtbar statt.

So zeigten zuletzt die Kampagnen #metoo und #Aufschrei, dass sexualisierte Gewalt Alltag für Frauen* aus jeder Gesellschaftsschicht ist. Erst nachdem mutige Frauen* das ihnen zugefügte Unrecht öffentlich machten, war der Aufschrei groß. Jahrelanges Wegschauen und die Billigung der Taten sind Teil patriarchaler Machtstrukturen. Viele Frauen*, denen sexualisierte Gewalt widerfährt, haben Angst davor sich dazu öffentlich zu äußern. Die Gewalt zu benennen ist der erste Schritt, um diese zu beenden. Wir fordern eine offene Debatte und das Ende sexualisierter Gewalt.
Auch eine ökonomische Gleichstellung existiert faktisch nicht, Rollenbilder bestimmen den Lebensweg (nicht nur) von Frauen*. Bereits von frühester Kindheit an werden Männer und Frauen* in eine Rolle gezwungen, sei es über die Wahl des richtigen Spielzeugs, jungen- und mädchenspezifische Fächer in der Schule oder Auswahlkriterien bei Ausbildungsplatz und Job. Diesen Rollenbildern entsprechen auch die typischen „Frauen*- und Männerberufe“. Frauen* verdienen in Deutschland im Schnitt 22% weniger als Männer und arbeiten darüber hinaus häufig in extrem unsicheren Arbeitsverhältnissen. Ein Großteil der Frauen* arbeitet in schlecht bezahlten Verhältnissen wie etwa in der Pflege, in sozialen Berufen oder im Verkauf – alles Jobs im Niedriglohnbereich. Und gerade diese Berufe sind es, in denen häufig in Teilzeit gearbeitet wird und die immer wieder in besonderem Maße von Kürzungsmaßnahmen betroffen sind.

Das Kapital schafft, fördert und nutzt die Spaltung in Mann und Frau*, um optimale Ausbeutungsbedingungen zu erhalten. Die strukturelle Ungleichbehandlung von Frauen* drückt das Lohnniveau in ganzen Branchen nach unten. Dies und das reaktionäre Frauen*bild führen zu einer vermeintlichen Konkurrenz zwischen Männern und Frauen*. Staat und Wirtschaft drängen Frauen* in die doppelte Belastung von Lohn- und Reproduktionsarbeit (wie z.B Kranken- und Altenpflege, Kindererziehung und Haushalt). Diese doppelte oder mehrfache Ausbeutung und Diskriminierung steigert sich für migrantische Frauen* nochmals zusätzlich.

Rassistische Migrationspolitik in Deutschland, Alltagsrassismus sowie ein hochgerüstetes Grenz- und Abschiebungsregime lassen bereits die Erlangung von Asyl oder einem Aufenthaltsrecht zu einem zährenden Kampf werden. Schaffen es Frauen* trotz der rassistischen Grenz- und Abschottungspolitik, einen Aufenthalt zu erkämpfen, stehen sie wiederum vor einer Mehrfachdiskriminierung und -ausbeutung. In westeuropäischen Ländern erledigen oft Migrantinnen die anfallende Haushalts-, Pflege- und Sorgearbeit, sie müssen in prekären Verhältnissen arbeiten, sind vielfach illegalisiert und in besonderem Maße von Rassismus und Sexismus betroffen. Menschen mit Migrationshintergrund werden bei der Lohnarbeit systematisch schlechter bezahlt und in unsichere Arbeitsverhältnisse gedrängt. Auch hier herrschen natürlich extreme Konkurrenz, Niedriglohndruck und verschärfte Ausbeutungsbedingungen – und das in besonderem Maße für Frauen*.

Wir solidarisieren uns mit unseren Schwestern in allen Ländern und nehmen sie uns als Vorbild!

die mutigen Frauen* in Rojava/ Nordsyrien, die für ihre Freiheit, Demokratie und Frauen*rechte kämpfen

die Frauen* in den USA, die hunderttausendfach gegen den Sexismus Trumps auf die Straße gehen

die polnischen und spanischen Frauen*, die massenhaft gegen die faktische Abschaffung des Abtreibungsrechtes kämpfen

die Textilarbeiterinnen in Bangladesch, die mutig für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen

die Frauen* in der Türkei, die gegen den Faschisten Erdogan kämpfen

die Frauen* in Afrika, die gegen die Umweltzerstörung kämpfen

In Deutschland solidarisieren wir uns unter anderem:

mit den Leiharbeiterinnen z.B. bei VW in Hannover, die gegen Kündigung und für gleiche Arbeitsbedingungen kämpfen

mit den Erzieherinnen und Pflegekräften, die seit Jahren für eine bessere gesellschaftliche Stellung und Bezahlung ihrer Arbeit kämpfen

mit den geflüchteten Frauen*, die einen alltäglichen Kampf gegen die menschenunwürdige Asylpraxis führen

Kämpfen wir gemeinsam für eine Zukunft ohne Sexismus, Homophobie und Unterdrückung!

Feminismus ist Antirassismus, gegen Kapitalismus und Imperialismus!

Für eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung!

*Erklärung zum Sternchen
Das Sternchen (*) soll deutlich machen, dass wir die Sichtweise ablehnen, dass die gesellschaftliche Rollenverteilung der Geschlechter zwangsläufig aus biologischen Unterschieden erfolgt. Wir gehen von gesellschaftlichen Verhältnissen aus, die das soziale Geschlecht konstruieren. Demnach sind die Unterschiede zwischen den sozialen Geschlechtern gesellschaftlich bedingt und können auch gesellschaftlich überwunden werden. Von patriarchaler Unterdrückung sind deshalb nicht nur Menschen betroffen, die sich selbst als Frauen* definieren. Darüber hinaus hat diese Schreibweise das Ziel, Menschen jeglicher Selbstdefinition einzubeziehen, egal ob sie sich nun als männlich* oder weiblich* definieren, dazwischen oder jenseits von diesen Kategorien befinden.

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Frauen*Party http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/02/11/frauenparty/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/02/11/frauenparty/#comments Sun, 11 Feb 2018 15:11:51 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2018/02/11/frauenparty/ 10.03.18 | 20 Uhr | Desi | Frauen*Party

Reclaim the F*Word – Party für Frauen* zum internationalen Frauen*kampftag

Nach einer kämpferischen Frauen*Kampftag-Demo ist es Zeit, das Patriarchat wegzutanzen.
Laute Bässe, internationale Beats und schrille Klänge werden Eure Beine zappeln lassen.
Es gibt veganes und vegetarisches Essen gegen Spende.

10. März ab 20 Uhr: Frauen*Party in der Desi, Brückenstr. 23

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Fotos von der Kundgebung zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/fotos-von-der-kundgebung-zum-internationalen-tag-gegen-gewalt-an-frauen/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/fotos-von-der-kundgebung-zum-internationalen-tag-gegen-gewalt-an-frauen/#comments Sun, 26 Nov 2017 16:10:44 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/fotos-von-der-kundgebung-zum-internationalen-tag-gegen-gewalt-an-frauen/ Unter dem Motto: wir schweigen nicht… wir haben keine Angst… wir wehren uns gemeinsam! rief das 8.März-Bündnis Nürnberg am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* zu einer Kundgebung am Weißen Turm auf. Rund 100 Menschen versammelten sich und hörten den vielen interessanten Redebeiträgen zu.

Hier ein paar Fotos….


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Doch was alles bedeutet denn Gewalt? http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/doch-was-alles-bedeutet-denn-gewalt/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/doch-was-alles-bedeutet-denn-gewalt/#comments Sun, 26 Nov 2017 16:04:28 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/doch-was-alles-bedeutet-denn-gewalt/ Hier der Redebeitrag der Revolutionär organisierten Jugendaktion

Heute bestreiten wir den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Doch was alles bedeutet denn Gewalt? Ist es nur die offensichtliche körperliche Gewalt? Wir wollen mit euch deshalb kurz das Leben von Frauen in Deutschland betrachten.

Als Mädchen auf die Welt zu kommen bedeutet schon von Anfang an, ein ganzes Geschlechterprogramm durchlaufen zu müssen.
Schon als Kleinkinder bekommen Mädchen bestimmte Spielzeuge. Diese haben meist immer mit Aussehen, Attraktivität, Pflege und Erziehung zu tun. Geschlechtliche Rollenabweichungen der Kinder werden oft als sonderbar wahrgenommen, und bspw. kommentiert mit „Ach Anna, jetzt hast du wieder deine helle Strumpfhose mit Matsch vollgesaut!“ und somit abgetan.
Sogar Kleidung mit dem Aufdruck „In Mathe bin ich Deko“ werden für Mädchen produziert. All das hat Einfluss auf Mädchen und erzieht sie zur gewollten Weiblichkeit. Oft auch unabhängig von der elterlichen Erziehung. Diese Einflüsse lassen Mädchen leider schon im Alter von 6 Jahren glauben, dass sie weniger intelligent seien als Jungs!

Besonders turbulent wird es ab dem jugendlichen Alter.
Die Erwartungen an Frauen steigen immer mehr an. Sie sind schon so mit den vorherigen Anforderungen konfrontiert und dazu noch mit den körperlichen Veränderungen beschäftigt. Nun wird ihnen bspw. auch noch erzählt, wie der perfekte Sommerbody auszusehen hat. Plötzlich stellt man fest, dass man ja nicht so volle Brüste, nicht so einen knackigen Po, nicht so schön braun gebrannte Haut hat und auch nicht dünn genug ist. Die Reaktion von vielen Frauen darauf sind massive Selbstzweifel. Was folgt sind Essstörungen, der Gang ins Solarium oder der Wunsch nach Schönheits-OPs.

Und auch im beruflichen Alltag nimmt es kein Ende.
Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen ist in kaum einem OECD-Land so groß wie in Deutschland. So verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer.
Immer noch müssen Frauen sich mehr beweisen als Männer.
Immer noch sind Frauen unterrepräsentiert in Führungsetagen.
Immer noch sind sie sowohl privat als auch im Beruf sexistischen Sprüchen und sexuellen Übergriffen ausgesetzt.
Und immer noch werden sie z.B. durch die Gesetzgebung des Ehegattensplitting in Teilzeitarbeit getrieben.

Deshalb sagen wir, es ist ebenso Gewalt,
… wenn dir gesagt wird, du seist sonderbar, wenn du lieber mit Autos spielst als mit
Puppen
… wenn dir anerzogen wird, Jungs seien intelligenter und besser in Mathe
… wenn du dazu gedrängt wirst, wie jemand anderes auszuschauen
… wenn du trotz gleicher Arbeit weniger bezahlt bekommst
… und wenn du in deiner persönlichen Entfaltung eingeschränkt wirst.
All das ist struktureller Sexismus, ein Mechanismus, der uns spalten soll in Frauen und Männer.
Es ist ein Teil des Kapitalismus, das System in dem wir leben.
Kapitalismus basiert auf Unterdrückung. Und zwar in dem Fall auf der Unterdrückung der Frau. Sexismus wie z.B. auch Rassismus sind gewollte Spaltungsmechanismen. Sie sollen uns davon ablenken, uns zu solidarisieren und unsere Situation als lohnabhängige Klasse zu erkennen.
Eine Situation, in der wir nur durch den Verkauf unserer Arbeitskraft unseren überwiegenden Lebensunterhalt erzielen können. Eine Situation, in der die reichsten 1% der Menschen mehr besitzen als die restlichen 99%. Und eine Situation in der die Frauen doppelt unterdrückt sind.

Deshalb ist es so wichtig, am heutigen Tage zusammen zu kommen.

Wir Frauen und Mädchen sagen NEIN!
Nein zum Kapitalismus, Nein zum Sexismus und Nein zum Patriarchat!
Aber nicht nur heute, sondern jeden Tag. Lasst uns zusammen schließen, Frauensolidarität aufbauen und unsere Schwestern unterstützen.
Lasst uns gemeinsam im Alltag gegen Sexismus und Unterdrückung vorgehen, denn das einzige Mittel gegen Gewalt ist die Tat!

Frauen, die kämpfen, sind Frauen die leben, lasst uns das System aus den Angeln heben!

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http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/doch-was-alles-bedeutet-denn-gewalt/feed/
Tag gegen Gewalt an Frauen* http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/14/wir-schweigen-nicht-wir-haben-keine-angst-wir-wehren-uns-gemeinsam/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/14/wir-schweigen-nicht-wir-haben-keine-angst-wir-wehren-uns-gemeinsam/#comments Tue, 14 Nov 2017 21:19:14 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/14/wir-schweigen-nicht-wir-haben-keine-angst-wir-wehren-uns-gemeinsam/ In Deutschland hat jede dritte Frau* im Alter zwischen 15 und 65 Jahren Erfahrungen mit sexueller, psychischer oder körperlicher Gewalt gemacht. Hinzu kommt Gewalt in politischer Form oder auch strukturelle Gewalt (geringere Löhne, Renten, etc.). Gewalt als ein Mittel der Machtausübung wird in Kriegen und auf der Flucht eingesetzt, besonders geflüchtete Frauen* sind davon betroffen!

Aber wir Frauen* sind keine Opfer. Überall auf der Welt wehren wir uns gemeinsam! Wir schweigen nicht, wir haben keine Angst!
Komm und mach mit im aktiven Widerstand gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen!

Hier gehts zum Aufruf..

Samstag 25. November 2017
Kundgebung 14 Uhr
am Weißen Turm in Nürnberg

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen:
Der internationale Tag erinnert an die Ermordung von drei Widerstandskämpferinnen 1960 in der Domenikanischen Republik. Die drei Schwestern Mirabal, die auch „Schmetterlinge“ genannt wurden, kämpften gegen die Diktatur von Rafael Trujillo. Frauen* in Lateinamerika und der Karibik schlugen 1981 den Todestag der drei Schwestern als Gedenktag gegen Gewalt an Frauen* vor. Im Jahr 1999 erklärte die UNO den Tag offiziell als Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen*.

Schließt euch uns an! Kommt am 25.11. mit uns auf die Straße!

Denn wir schweigen nicht! Wir haben keine Angst! Wir wehren uns gemeinsam!

Samstag 25. November 2017
Kundgebung 14 Uhr
am Weißen Turm in Nürnberg

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