8MärzFrauenkampftagNbg http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de Sun, 26 Nov 2017 16:24:43 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Fotos von der Kundgebung zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/fotos-von-der-kundgebung-zum-internationalen-tag-gegen-gewalt-an-frauen/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/fotos-von-der-kundgebung-zum-internationalen-tag-gegen-gewalt-an-frauen/#comments Sun, 26 Nov 2017 16:10:44 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/fotos-von-der-kundgebung-zum-internationalen-tag-gegen-gewalt-an-frauen/ Unter dem Motto: wir schweigen nicht… wir haben keine Angst… wir wehren uns gemeinsam! rief das 8.März-Bündnis Nürnberg am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* zu einer Kundgebung am Weißen Turm auf. Rund 100 Menschen versammelten sich und hörten den vielen interessanten Redebeiträgen zu.

Hier ein paar Fotos….


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Doch was alles bedeutet denn Gewalt? http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/doch-was-alles-bedeutet-denn-gewalt/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/doch-was-alles-bedeutet-denn-gewalt/#comments Sun, 26 Nov 2017 16:04:28 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/26/doch-was-alles-bedeutet-denn-gewalt/ Hier der Redebeitrag der Revolutionär organisierten Jugendaktion

Heute bestreiten wir den internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Doch was alles bedeutet denn Gewalt? Ist es nur die offensichtliche körperliche Gewalt? Wir wollen mit euch deshalb kurz das Leben von Frauen in Deutschland betrachten.

Als Mädchen auf die Welt zu kommen bedeutet schon von Anfang an, ein ganzes Geschlechterprogramm durchlaufen zu müssen.
Schon als Kleinkinder bekommen Mädchen bestimmte Spielzeuge. Diese haben meist immer mit Aussehen, Attraktivität, Pflege und Erziehung zu tun. Geschlechtliche Rollenabweichungen der Kinder werden oft als sonderbar wahrgenommen, und bspw. kommentiert mit „Ach Anna, jetzt hast du wieder deine helle Strumpfhose mit Matsch vollgesaut!“ und somit abgetan.
Sogar Kleidung mit dem Aufdruck „In Mathe bin ich Deko“ werden für Mädchen produziert. All das hat Einfluss auf Mädchen und erzieht sie zur gewollten Weiblichkeit. Oft auch unabhängig von der elterlichen Erziehung. Diese Einflüsse lassen Mädchen leider schon im Alter von 6 Jahren glauben, dass sie weniger intelligent seien als Jungs!

Besonders turbulent wird es ab dem jugendlichen Alter.
Die Erwartungen an Frauen steigen immer mehr an. Sie sind schon so mit den vorherigen Anforderungen konfrontiert und dazu noch mit den körperlichen Veränderungen beschäftigt. Nun wird ihnen bspw. auch noch erzählt, wie der perfekte Sommerbody auszusehen hat. Plötzlich stellt man fest, dass man ja nicht so volle Brüste, nicht so einen knackigen Po, nicht so schön braun gebrannte Haut hat und auch nicht dünn genug ist. Die Reaktion von vielen Frauen darauf sind massive Selbstzweifel. Was folgt sind Essstörungen, der Gang ins Solarium oder der Wunsch nach Schönheits-OPs.

Und auch im beruflichen Alltag nimmt es kein Ende.
Der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen ist in kaum einem OECD-Land so groß wie in Deutschland. So verdienen Frauen in Deutschland durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer.
Immer noch müssen Frauen sich mehr beweisen als Männer.
Immer noch sind Frauen unterrepräsentiert in Führungsetagen.
Immer noch sind sie sowohl privat als auch im Beruf sexistischen Sprüchen und sexuellen Übergriffen ausgesetzt.
Und immer noch werden sie z.B. durch die Gesetzgebung des Ehegattensplitting in Teilzeitarbeit getrieben.

Deshalb sagen wir, es ist ebenso Gewalt,
… wenn dir gesagt wird, du seist sonderbar, wenn du lieber mit Autos spielst als mit
Puppen
… wenn dir anerzogen wird, Jungs seien intelligenter und besser in Mathe
… wenn du dazu gedrängt wirst, wie jemand anderes auszuschauen
… wenn du trotz gleicher Arbeit weniger bezahlt bekommst
… und wenn du in deiner persönlichen Entfaltung eingeschränkt wirst.
All das ist struktureller Sexismus, ein Mechanismus, der uns spalten soll in Frauen und Männer.
Es ist ein Teil des Kapitalismus, das System in dem wir leben.
Kapitalismus basiert auf Unterdrückung. Und zwar in dem Fall auf der Unterdrückung der Frau. Sexismus wie z.B. auch Rassismus sind gewollte Spaltungsmechanismen. Sie sollen uns davon ablenken, uns zu solidarisieren und unsere Situation als lohnabhängige Klasse zu erkennen.
Eine Situation, in der wir nur durch den Verkauf unserer Arbeitskraft unseren überwiegenden Lebensunterhalt erzielen können. Eine Situation, in der die reichsten 1% der Menschen mehr besitzen als die restlichen 99%. Und eine Situation in der die Frauen doppelt unterdrückt sind.

Deshalb ist es so wichtig, am heutigen Tage zusammen zu kommen.

Wir Frauen und Mädchen sagen NEIN!
Nein zum Kapitalismus, Nein zum Sexismus und Nein zum Patriarchat!
Aber nicht nur heute, sondern jeden Tag. Lasst uns zusammen schließen, Frauensolidarität aufbauen und unsere Schwestern unterstützen.
Lasst uns gemeinsam im Alltag gegen Sexismus und Unterdrückung vorgehen, denn das einzige Mittel gegen Gewalt ist die Tat!

Frauen, die kämpfen, sind Frauen die leben, lasst uns das System aus den Angeln heben!

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Tag gegen Gewalt an Frauen* http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/14/wir-schweigen-nicht-wir-haben-keine-angst-wir-wehren-uns-gemeinsam/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/14/wir-schweigen-nicht-wir-haben-keine-angst-wir-wehren-uns-gemeinsam/#comments Tue, 14 Nov 2017 21:19:14 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/11/14/wir-schweigen-nicht-wir-haben-keine-angst-wir-wehren-uns-gemeinsam/ In Deutschland hat jede dritte Frau* im Alter zwischen 15 und 65 Jahren Erfahrungen mit sexueller, psychischer oder körperlicher Gewalt gemacht. Hinzu kommt Gewalt in politischer Form oder auch strukturelle Gewalt (geringere Löhne, Renten, etc.). Gewalt als ein Mittel der Machtausübung wird in Kriegen und auf der Flucht eingesetzt, besonders geflüchtete Frauen* sind davon betroffen!

Aber wir Frauen* sind keine Opfer. Überall auf der Welt wehren wir uns gemeinsam! Wir schweigen nicht, wir haben keine Angst!
Komm und mach mit im aktiven Widerstand gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen!

Hier gehts zum Aufruf..

Samstag 25. November 2017
Kundgebung 14 Uhr
am Weißen Turm in Nürnberg

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen:
Der internationale Tag erinnert an die Ermordung von drei Widerstandskämpferinnen 1960 in der Domenikanischen Republik. Die drei Schwestern Mirabal, die auch „Schmetterlinge“ genannt wurden, kämpften gegen die Diktatur von Rafael Trujillo. Frauen* in Lateinamerika und der Karibik schlugen 1981 den Todestag der drei Schwestern als Gedenktag gegen Gewalt an Frauen* vor. Im Jahr 1999 erklärte die UNO den Tag offiziell als Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen*.

Schließt euch uns an! Kommt am 25.11. mit uns auf die Straße!

Denn wir schweigen nicht! Wir haben keine Angst! Wir wehren uns gemeinsam!

Samstag 25. November 2017
Kundgebung 14 Uhr
am Weißen Turm in Nürnberg

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8.3.2017 http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/03/12/8-3-2017/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/03/12/8-3-2017/#comments Sun, 12 Mar 2017 20:19:04 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/03/12/8-3-2017/ Danke an alle, die gemeinsam mit uns auf der Straße waren!

Wir freuen ein kommendes Jahr voller feministischer Kämpfe!

Ob für die Freiheit unserer Freundin Banu, Selbstbestbestimmung in Rojava, um ein Bleiberecht unter menschenwürdigen Verhältnissen, oder gegen den erstarkenden Rechtsrutsch, sei es beim Wahlkampf rechter Parteien oder an oder am heuchlerischen „Genderkongress“ im April!

Achtet auf Ankündigungen!

Denn nicht vergessen: Jeder Tag ist Frauenkampftag!

Frauen die kämpfen, sind Frauen die Leben!

8,3,2007

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Unsere Antowort: Feminism Unlimited – Grenzenlos Feministisch statt Abschiebung, Abschottung und Fremdenhass http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/03/08/unsere-antowort-feminism-unlimited-grenzenlos-feministisch-statt-abschiebung-abschottung-und-fremdenhass/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/03/08/unsere-antowort-feminism-unlimited-grenzenlos-feministisch-statt-abschiebung-abschottung-und-fremdenhass/#comments Wed, 08 Mar 2017 14:23:20 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/03/08/unsere-antowort-feminism-unlimited-grenzenlos-feministisch-statt-abschiebung-abschottung-und-fremdenhass/ Seit über 100 Jahren gehen Feministinnen am 8. März weltweit auf die Straße, heute 2017 ist unsere Antwort: Feminism unlimited, grenzenlos feministisch. Uns geht es um eine Perspektive jenseits von Grenzen. Grenzen die sich durch die sozial konstruierten, bestehenden Geschlechterverhältnisse zum Nachteil der Frauen, zeigen und nationale Außengrenzen, die durch die momentane rassistische Abschiebungspolitik, vehement verteidigt werden. Das zeigen erneut die vielen aktuell drohenden Abschiebungen nach Äthiopien und Afghanistan. Noch immer geht es um die Emanzipation der Frau aus den sozialen, politischen und ökonomischen Zwängen, dennoch steht der Feminismus heute vor einer anderen Ausgangslage, die sich insbesondere in den letzten Jahren mit dem weltweiten Erstarken reaktionärer Kräfte verschärft hat.]]> Seit über 100 Jahren gehen Feministinnen am 8. März weltweit auf die Straße, heute 2017 ist unsere Antwort: Feminism unlimited, grenzenlos feministisch. Uns geht es um eine Perspektive jenseits von Grenzen. Grenzen die sich durch die sozial konstruierten, bestehenden Geschlechterverhältnisse zum Nachteil der Frauen, zeigen und nationale Außengrenzen, die durch die momentane rassistische Abschiebungspolitik, vehement verteidigt werden. Das zeigen erneut die vielen aktuell drohenden Abschiebungen nach Äthiopien und Afghanistan. Noch immer geht es um die Emanzipation der Frau aus den sozialen, politischen und ökonomischen Zwängen, dennoch steht der Feminismus heute vor einer anderen Ausgangslage, die sich insbesondere in den letzten Jahren mit dem weltweiten Erstarken reaktionärer Kräfte verschärft hat.

CDU - Feminism Unlimited

Verschärft durch einen antifeministischen-, globalen Rechtsruck, der sich zeigt im Erstraken der Alt-Right-Bewegung und dem Wahlsieg des Antifeministen Trump in den USA, der Legalisierung häuslicher Gewalt in Russland, das Erstarken des Front National in Frankreich oder Erdogan – für den eine Gleichstellung der Geschlechter unnatürlich ist . Und dies sind nur einige Beispiele dafür.
In Deutschland stellt der Aufschwung der Afd für alle Menschen eine Gefahr dar, die die Vision einer Gesellschaft teilen, in der alle Menschen gleichermaßen frei und selbstbestimmt leben können, unabhängig von sozialer- und kultureller Herkunft und unabhängig des Geschlechts, der sexuellen Identität und der sexuellen Orientierung.
Der Afd Politiker Höcke spricht davon, dass es darum gehe die Männlichkeit wiederzuentdecken um wieder mannhaft zu sein, und mannhaft zu sein um wehrhaft zu sein. Er spricht aus was ohnehin schon lange im gesellschaftlichen Diskurs rumwabert, nämlich die Vorstellung vom Mann in der Krise. Dieser Vorstellung liegt die Angst vor dem Verlust der männlichen Vorherrschaft und Souveränität zugrunde. Diese Angst zeigt sich im hasserfüllten Wettern gegen eine angebliche Diktatur der Homolobby, gegen das Gender – Mainstreaming und im Herbeifantasieren eines Matriarchats, welches die Männer bzw. die Männlichkeit unterdrücke.
Antifeminismus ist neben Rassismus das grundlegende ideologische Moment für die AFD und auch ein zentraler Mobilisierungserfolg für die reaktionären Bewegungen in Deutschland als auch weltweit. Antirassistischer Feminismus weltweit ist unser zentraler Gegenentwurf.
Der Feminismus wird als Bedrohung für die wehrhafte Männlichkeit betrachtet. Hinzu kommt die angebliche Bedrohung von außen. Die PEGIDA-Frontfrau Tatjana Festerling sprach nach der Silvesternacht von Köln von einem „flächendeckenden Terroranschlag auf blonde, weiße, deutsche Frauen“ durch „afro-arabische Sexterroristen.
Auf das Fremde, das die Rechten in Flüchtlingen verkörpert sehen, wird der eigene Frauenhass projiziert. Dieses wahnhafte Denken lässt sich in etwa so auf den Punkt bringen: Der Feminismus schwächt die deutsche oder europäische, männliche Wehrhaftigkeit mit Hilfe welcher die wehrlosen Frauen vor der fremden Bedrohung beschützen werden müssen.
Der Rassismus und Antifeminismus tritt als Selbstverteidigung und Notwehr auf, was typisch ist für wahnhaftes Denken – es wird sich als Opfer inszeniert. Für die Realität interessiert sich solches Denken gar nicht mehr bzw. es kann die Realität nur nach der vorgeformten Ideologie wahrnehmen.
Die Reaktionären und Rechten blenden folglich die alltägliche sexualisierte Gewalt gegen Frauen durch deutsche Männer – auf Oktoberfest oder in den eigenen vier Wänden – gänzlich aus. Die Unterdrückung von Frauen existiert ihnen zufolge nur im Fremden – für die Emanzipation der Frau interessieren sich diese Leute kein bisschen, im Gegenteil: sie sehen sich und „ihre Frauen“, die sie zum Objekt degradieren, davon bedroht.
Deutlich wird: der AfD und großen Teilen der CDU/CSU geht es bei ihrer Thematisierung sexualisierter Gewalt eben nicht generell um das dringend notwendige Mitgefühl mit Betroffenen, deren Unterstützung und den gesellschaftlichen Kampf gegen Verhältnisse, welche solche Übergriffe befördern. Ihnen geht es schlicht und einfach um eine Durchsetzung rassistischer Politiken.
Durch einen verschobenen Krisendiskurs wird aus ökonomischen und politischen Krisen eine angebliche „Krise des Mannes“ gemacht. Das Bild vom Mann als Familienoberhaupt und –ernährer gerät ins Wanken. Der Arbeitsmarkt ist flexibilisiert und eine lebenslange Beschäftigung im gleichen Beruf oder Betrieb ist nicht mehr die Regel – dies verunsichert männliche Souveränitätsvorstellungen ebenso wie die vermehrte Integration der Frau in den Arbeitsmarkt.
Statt sich mit den ökonomischen und politischen Ursachen dieser Verunsicherung zu befassen, finden Maskulinisten, Rechte und Antifeministen ihr Feindbild im Feminismus und der emanzipierten Frau – diese sei verantwortlich dafür, dass die „gute, alte Ordnung“ zersetzt ist. Und diese Ordnung, die für Frauen, die die Freiheit lieben, ein Graus ist, wollen sie wiederherstellen, kurz: sie wollen die wenigen Errungenschaften, die begrenzten Freiheiten, die wir Frauen haben, sogar noch zurückdrängen.
Für uns als radikale Feminist*innen gilt es deshalb sich diesen reaktionären Kräften entschlossen entgegenzustellen. Wir sollten begreifen, dass jeder Schritt, den sie machen, dazu dient unsere Freiheiten einzuschränken.
Unsere Aufgabe ist ein gemeinsamer Kampf mit geflüchteten und nichtgeflüchteten Frauen gegen Antifeminist*innen und Sexisten jeder Herkunft.
Wir können nur ein Ziel haben: die Abschaffung der Geschlechterverhältnisse und des Patriarchats – feministisch ohne Grenzen, weltweit!

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Aufruf zum 8.März 2017 http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/02/19/aufruf-zum-8-maerz-2017/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/02/19/aufruf-zum-8-maerz-2017/#comments Sun, 19 Feb 2017 22:32:01 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/02/19/aufruf-zum-8-maerz-2017/ 8. März WeltFrauen*Kampftag
Frauen*, die kämpfen sind Frauen*, die leben!
Feminismus ist Antirassismus und Antikapitalismus!

Beteiligt euch zahlreich an den Aktionen rund um den 8. März!

8. März | 16 Uhr| Kundgebung am Weißen Turm

11. März | 12 Uhr | Demonstration Auftakt am Weißen Turm

11.März | 20 Uhr | Frauen*Party, Stadtteilzentrum Desi, Brückenstr.23

Am 8. März ist WeltFrauen*Kampftag. Vieles wurde schon erreicht, noch mehr gilt es zu erkämpfen!!
Am internationalen Frauen*kampftag geht es uns darum, die alltägliche und weltweite patriarchale Unterdrückung zum Thema zu machen. Immer noch geht es um Gleichberechtigung; immer noch geht es um die Emanzipation aller Menschen; immer noch geht es um den Kampf gegen Sexismus; immer noch geht es um Befreiung aus dem Patriarchat, um ein selbstbestimmtes Leben und eine herrschaftsfreie Gesellschaft.

1910 rief die Kommunistin und Frauen*rechtlerin Clara Zetkin dazu auf, jährlich einen internationalen Frauen*kampftag durchzuführen. Weltweit gehen Millionen Menschen jedes Jahr auf die Straße im Kampf gegen Patriarchat, Kapitalismus und Imperialismus.

Errungenschaften der Vergangenheit wie das Wahlrecht für Frauen*, die Möglichkeit auf Erwerbstätigkeit, gleiche Bildungschancen unabhängig vom Geschlecht oder das Recht, zumindest weitgehend über Körper und Sexualität selbst bestimmen zu können, scheinen in den Industrienationen in der Gesellschaft verankert zu sein. Der Schein, dass damit die patriarchale Unterdrückung beseitigt sei, trügt jedoch. Diese Rechte wurden historisch von vielen Frauen* erkämpft. Es hat jahrhundertelang gedauert – und es gibt keine Garantie dafür, dass diese Errungenschaften Bestand haben.
Denn noch immer leben wir in einem auf Unterdrückung basierenden kapitalistischen System, das seine Herrschaft auf Ungleichheitsmechanismen wie Patriarchat und Rassismus aufbaut. In Krisenzeiten wird verstärkt darauf zurückgegriffen, wie zurzeit u.a. am wieder wachsenden Antifeminismus und Rechtspopulismus zu spüren ist.

So sind es auch Frauen*, die die Veränderungen am Arbeitsmarkt stärker zu spüren bekommen. In Deutschland wurde in den letzten Jahren ein riesiger Niedriglohnsektor geschaffen und dadurch prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen ausgebaut. Es sind vor allem Frauen*, die in Teilzeit arbeiten oder geringfügig beschäftigt sind. Ohne staatliche Unterstützung kommen etliche nicht aus. Die daraus resultierende Altersarmut ist bei vielen vorprogrammiert.
Die herrschende Ungleichheit wird auch bezüglich der Reproduktionsarbeit deutlich. Egal ob im Privaten oder in Beruf, Care-Arbeit (Kinderbetreuung, Kranken-und Altenpflege, Haushalt) wird nach wie vor großteils von Frauen* erledigt.

Weltweit erleben wir einen Roll-Back. Nicht nur hier, sondern in vielen Ländern schüren rechte und faschistische Bewegungen Homophobie und propagieren eine Rückkehr zu konservativen Geschlechterrollen; religiös-fundamentalistische Bewegungen erstarken, beispielsweise machen christliche Abtreibungsgegner*innen nicht nur in Polen mobil; in den USA kommt ein durch Wahlen legitimierter sexistischer Rassist an die Regierung. Auch fundamentalistisch-islamistische Bewegungen dringen weltweit vor – sei es in Gestalt der Taliban, der Boko Haram, des IS oder dessen Unterstützer Erdogan, der mit dem Aufbau der Präsidialdiktatur die Lebensbedingungen für Frauen* radikal verschlechtert.

Weltweit leben Frauen* nach wie vor in einer Situation permanenter Unterdrückung und alltäglicher Gewalt. Durch die Ausweitung imperialistischer Kriege und die Unterwerfung der gesamten Welt unter eine kapitalistische Ausbeutungslogik nehmen Armut und Hunger weltweit zu. Von dieser Entwicklung sind Frauen* besonders betroffen. Millionen Menschen auf der Flucht sind die Folge.
Auch auf der Flucht wirken patriarchale Herrschaftsmechanismen und bringen besondere Gefahren mit sich. Frauen* Kinder und alle Menschen, die nicht ins heteronormative Weltbild passen sind davon besonders betroffen. Sie sind von sexueller Ausbeutung, Versklavung, Vergewaltigung bedroht. Hinzu kommt, dass Frauen* aufgrund der ihnen zugewiesenen Reproduktionsarbeit wie Kinderversorgung, Kochen etc., besonderen Strapazen ausgesetzt sind.

Solidarisieren wir uns mit unseren Schwestern in allen Ländern! Kämpfen wir gemeinsam für eine Zukunft ohne Sexismus, Homophobie und Unterdrückung!
Feminismus ist Antirassismus und Antikapitalismus! Für eine herrschaftsfreie Gesellschaft weltweit!

Jin Jian Azadi – Frau Leben Freiheit
Unser Leben im Patriarchat und Kapitalismus ist Widerstand – gemeinsam solidarisch kämpfen!
Feministischer Widerstand bleibt antirassistisch!

*Erklärung zum Sternchen
Das Sternchen (*) soll deutlich machen, dass wir die Sichtweise ablehnen, dass die gesellschaftliche Rollenverteilung der Geschlechter zwangsläufig aus biologischen Unterschieden erfolgt. Wir gehen von gesellschaftlichen Verhältnissen aus, die das soziale Geschlecht konstruieren. Demnach sind die Unterschiede zwischen den sozialen Geschlechtern gesellschaftlich bedingt und können auch gesellschaftlich überwunden werden. Von patriarchaler Unterdrückung sind deshalb nicht nur Menschen betroffen, die sich selbst als Frauen* definieren. Darüber hinaus hat diese Schreibweise das Ziel, Menschen jeglicher Selbstdefinition einzubeziehen, egal ob sie sich nun als männlich* oder weiblich* definieren, dazwischen oder jenseits von diesen Kategorien befinden.

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http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/02/19/aufruf-zum-8-maerz-2017/feed/
Plakat 8.März Nürnberg http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/02/18/plakat-8-maerz-nuernberg/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/02/18/plakat-8-maerz-nuernberg/#comments Sat, 18 Feb 2017 22:46:59 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2017/02/18/plakat-8-maerz-nuernberg/ 8.März Nürnberg Plakat 2017

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Fotoreihe Frauenkampftag 2016 http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/15/fotoreihe-frauenkampftag-2016/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/15/fotoreihe-frauenkampftag-2016/#comments Tue, 15 Mar 2016 15:59:23 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/15/fotoreihe-frauenkampftag-2016/ Hallo,
wir haben hier eine kleine Fotoreihe der Kundgebung am 8.3.16 am Weißen Turm und der Demo am 12.3 durch Nürnberg.

Danke das Ihr alle dabei wart und wir so Vielseitig, Kämpferisch und Solidarisch den Frauenkampftag 2016 gestalltet haben!

Bis bald!


Kundegebung am 8.3

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http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/15/fotoreihe-frauenkampftag-2016/feed/
http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/12/56/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/12/56/#comments Sat, 12 Mar 2016 16:48:51 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/12/56/ Pressemitteilung zur Demo am Frauen*kampftag

Heraus zum 08. März! Jeder Tag ist Frauen*kampftag!

Der 8. März wird zum Anlass genommen, um auf die Straße zu gehen und bestehende Ungleicheiten zwischen den Geschlechtern zu kritisieren und auf bestehende Missstände hinzuweisen. 400 Menschen beteiligten sich dieses Jahr am feministischen Demozug zum internationalen Frauen*kamftag.
Organisiert wurde die Demonstration vom 8.März-Bündnis Nürnberg, das aus verschiedenen linken und migrantischen Gruppen besteht. Los gings um 14 Uhr am weißen Turm in der Innenstadt. Die Demonstration wurde begleitet von zahlreichen Redebeiträgen. Themen waren diese Jahr die sexuellen Übergriffe in Köln, Sexismus und Rassismus, Gewalt an Frauen*, Flucht und Migration, Kritik an prekärer Sorgearbeit im Pflege- Erziehungs- und Bildungsbereich, Kämpfe, die weltweit von Frauen geführt werden und die internationale Frauen*konferenz in Nepal.

Es beteilgten sich unterschiedlichste Akteure, die zu feministischen Themen in Nürnberg arbeiten und brachten ihre Inhalte kreativ zum Ausdruck. So gestaltete sich der Demonstrationszug gleichermaßen sehr heterogen:
An Besen und Staubsaugern waren Schilder zu Sorgearbeit angebracht, wie“Patriarchat wegfegen“
Thematisiert wurden ebenso frauenspezifische Fluchtursachen: Vom Lautsprecherwagen waren O-Ton Aufnahmen von geflüchteten Frauen* in einem Beitrag zu hören. Zahlreiche geflüchtete Frauen vom internationalen Frauencafé trugen bspw. ihre Forderungen nach Bleiberecht auf die Straße.

Die Demonstration endete am Petra Kelly Platz in Gostenhof. Klar ist, der heutige Tag und der 08. März stehen stellvertretend für einen Kampf gegen Ungleichbehandlung von Menschen aufgrund ihes Geschlechts und gegen patriarchale Unterdrückung von Frauen*.

Die Fordeungen nach Gleichbehandlung und einem Ende an Gewalt an Frauen* sollten über diesen Tag hinaus von allen Menschen mitgetragen werden! Organisiert den feministischen Widerstand in eurer Stadt mit und misch dich in die Diskussion um frauensprezifische Themen ein!

*gesellschafltich definierte Kategorie

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http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/12/56/feed/
Pressemitteilung zum Aktionstag am 8. März http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/10/pressemitteilung-zum-aktionstag-am-8-maerz/ http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/10/pressemitteilung-zum-aktionstag-am-8-maerz/#comments Thu, 10 Mar 2016 12:23:58 +0000 Administrator Allgemein http://FrauenkampftagNbg.blogsport.de/2016/03/10/pressemitteilung-zum-aktionstag-am-8-maerz/ Pressemitteilung zum Aktionstag am 8. März in Nürnberg

Das 8.März Bündnis Nürnberg hat am internationalen Frauenkampftag am weißen Turm einen Aktionstag veranstaltet. Die verschiedenen Gruppen aus dem Bündnis hatten Infostände, Ausstellungen, Agit-Prop-Aktionen und Reden vorbereitet.
Von 16 bis 18 Uhr konnten sich Passant*innen informieren, warum es auch heute noch aktuell ist, für antipatriarchale und feministische Positionen zu streiten.

So gab es ein Straßentheater zu den Themen sexualisierte Gewalt, Zwangsprostitution und der Situation von Frauen auf der Flucht.

An Hörstationen konnten sich Passant*innen Interviews mit geflüchteten Frauen aus u.a. aus Syrien, Irak, Iran und Äthiopien anhören. Alle Interviews unter: soundcloud.com/fluchtursachen

Im Pavillon des Wissens war ein Quiz mit 10 Fragen zu Frauen, Migration und Flucht vorbereitet, das zum Austausch mit Frauen des internationalen Frauencafés einlud.

Eine Ausstellung informierte über Sorgearbeit (engl. Care; putzen, Kinderbetreuung, kochen, Wäsche waschen, Familienangehörige pflegen u.v.m.). Diese Arbeit – überwiegend von Frauen geleistet – wird weder gesellschaftlich anerkannt, wenn sie im familiären Kontext geleistet wird, noch wird sie in staatlichen oder privatwirtschaftlichen Dienstleistungsbereich wie Pflege oder Betreuung gut bezahlt.
Menschengroße Puppen waren stehend und sitzend auf dem Platz um den Weißen Turm verteilt. Ihre Sprechblasen thematisierten Sexismus und Rassismus als Probleme der deutschen Gesellschaft und die Diskussion der Silvesternacht in Köln.
Auf dem Platz verteilt waren darüber hinaus Stationen, an denen klassische weibliche Rollenbilder – wie „die Köchin“ oder die „Näherin“ – szenisch dargestellt wurden. Am Ende stand die Station „die Kämpferin“, an dem man sein eigenes Spiegelbild betrachten konnte.

Trotz der Kälte an diesem Dienstag nachmittag waren insgesamt ca. 200 Menschen auf dem Aktionstag und ließen sich durch die Stände treiben. Feministisch geht es auch am Wochenende weiter:
Am Samstag, 12. März 2016, findet ab 14 Uhr eine gemeinsame Demonstration statt (Start: Weißer Turm)
Und ab 20 Uhr steigt im Zentralcafé im K 4 die 8.März Bündnis Party (20-23 Uhr exklusiv für Frauen, ab 23 Uhr offen für alle) Djanes on top!

Feministische Grüße,

8.märz Bündnis Nbg

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