Nicht nur am 8. März ist Internationaler Frauenkampftag!

„Frauen die kämpfen sind Frauen die Leben“ unter dem Motto fanden dieses
Jahr Aktionen rund um den 8.März in Nürnberg statt. Am Frauenkampftag
selbst, trafen sich etwa 80 Frauen* zum sogenannten Action-Walk.

Am folgenden Samstag lud das 8.März-Bündnis dann zur Demonstration mit
einem Frauen*block ein, in dem alle Anwesenden ihren feministischen
Forderungen Ausdruck verleihen konnten. Dem Aufruf folgten ca. 300-350
Menschen.

Wir haben hier ein kleines Interview und Eindrücke von den Tagen zusammengestellt:
Hier gehts zum Video..

oder einfach:
https://youtu.be/gANR7kP8ZhQ

Außerdem eine längeres Interview mit einigem Input zu dem Actionwalk:

Hier gehts zum Interview..

oder einfach
https://youtu.be/f_d-O_FF2sA

Und außerdem ist dieses Video bei CiTyVee von Laut tv aufgetaucht :

Hier gehts zum Interview..„>Hier gehts zum Interview..
https://www.youtube.com/watch?v=74z_cNXHZqY

Orte des Protestes waren das AfD-Büro am Willy-Brandt-Platz um Position gegen
deren antifeministische und konservative bis offen neonazistische
Politik zu beziehen.Vor dem Wohnungsamt der Stadt Nürnberg wurde sowohl
auf die spezifischen Auswirkungen der Wohnungsnot auf Frauen, als auch
auf die desaströse Situation und Platznot in Frauenhäusern aufmerksam
gemacht.Vor dem Gewerkschaftshaus prangerten die Aktivist*innen die
Ausbeutung von Frauen in Billiglohn- und prekären
Beschäftigungsverhältnissen an.
Die gesamten Aktivitäten wurden zu Beginn von der Polizei gestört, mit
der Begründung der Action-Walk sein nicht angemeldet, obwohl laut
Ordnungsamt die Anmeldung nicht nötig war.

Am folgenden Samstag lud das 8.März-Bündnis dann zur Demonstration mit
einem Frauen*block ein, in dem alle Anwesenden ihren feministischen
Forderungen Ausdruck verleihen konnten. Dem Aufruf folgten ca. 300-350
Menschen. Auch Kurdinnen und Kurden, die zuvor gegen die Angriffe der
Türkei auf die nordsyrische Stadt Afrin demonstrierten schlossen sich
der Demo an. In der, mehrheitlich von Kurd*innen bewohnten Region Rojava
im Norden von Syrien wird versucht eine Gesellschaft aufzubauen, deren
Grundlagen die Befreiung der Frauen darstellt. Die Türkei versucht dies
mit massiven Angriffen auf Selbstverwaltungsstrukturen zu verhindern.

Die lautstarke und bunte Frauen*demo zog durch die Fußgängerzone über
den Bahnhof, am AfD-Parteibüro vorbei zurück in die Innenstadt und
positionierte sich eindrucksvoll gegen patriarchale Machtstrukturen und
Sexismus in der Gesellschaft.


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