Still loving feminism

Seit einigen Jahren arbeitet ein Bündnis in Nürnberg daran, den 8.März als Tag als internationalen Frauenkampftag wieder stärker zu verankern und somit Außeinandersetzungen um den alltäglichen Sexismus und die patriarchale Unterdrückung von Frauen anzustoßen und Widerstand dagegen zu organisieren.

Hier findet ihr einen Überblick über die Aktivitäten des Bündnis am 8.März in den letzten Jahren.

Hier gibt’s jede Menge Lesestoff!

Queer und Feminismus? Eine Debatte!

Während die Einen finden, dekonstruktive Ansätze hätten sich auf die Kritik von geschlechtlichen Identitäten zurückgezogen und würden es vernachlässigen die Stellung der Frau in der kapitalistischen Ausbeutung zu analysieren, sind Andere der Überzeugung, statt nach falscher Einheit zu streben, sollten feministische Kämpfe die vielfältigen Gender-Identitäten zum Ausgangspunkt nehmen.
Wieder Andere sehen die politische Praxis als Ausgangspunkt bei der sich den Auseinandersetzungen um Reproduktions- und Sorge-Arbeit zugewendet werden soll.
Außerdem braucht eine feministische Gesellschaftskritik queere, postkoloniale und rassismuskritische Perspektiven, um der Komplexität gesellschaftlicher Probleme gerecht zu werden.
Und sollten wir uns nicht längst an eine neue feministische Debatte über politische Utopien machen?

Diese Punkte sind Gegenstand einer Debatte in der ak – analyse und kritik / Zeitung für linke Debatte und Praxis unter dem Stichwort „Feminismus“ nachlesen könnt.

Ausgewählte Artikel findet ihr hier: Queer & Feminismus Debatte

Was für die Ohren

Frauen sollen sich „nicht wie Schlampen anzuziehen, um nicht zum Opfer“ von sexuellen Übergriffen zu werden. Dieses Statement eines kanadischen Polizisten im April letzten Jahres rief weltweit Empörung hervor. Die Täter-Opfer-Umkehr, die der Aussage zu Grunde liegt wurde heftig kritisiert.
Letzten Montag gab ein Münchner Polizist gegenüber der Süddeutschen Zeitung zu bedenken, Frauen würden „wahnsinnig viel trinken“, weniger Alkoholkonsum dagegen verringere sexuelle Übergriffe.

„Nein heißt Nein“ lautet das Motto einer Kampagne, die seit Montag in München läuft. In verschiedenen Clubs werden Flyer und Plakate ausgelegt, die auf sexualisierte Gewalt in den Discotheken und auf die Problematik von K.O.- Tropfen aufmerksam machen sollen. Mit der Kampagne sollen Frauen ermutigt werden, in unangenehmen Situationen „Nein“ zu sagen und sich Hilfe beim Personal zu holen.

Stoffwechsel, das Magazin für Politik, Lokales und Kultur auf Radio Z hat einen hörenswerten Beitrag veröffentlicht. --> Nein heißt Nein

Still loving feminism“ ist das Motto des Buches „Darum Feminismus! Diskussionen und Praxen“ Zu diesem Buch findet ihr ebenfalls ein Interview von Stoffwechsel--> Zum Beitrag